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Unser Auge zählt zu eines der wichtigsten und zugleich empfindlichsten Organe in unserem Körper. Es ist also verständlich, dass viele Menschen auch nur vor der leichtesten Berührung des Auges Angst haben. Mit Sicherheit hast du Freunde in deinem Umfeld, die zusammenzucken sobald du deine Kontaktlinsen einsetzt, gerade richtest oder herausnimmst. Ebenso wirst du als gelegentlicher oder permanenter Kontaktlinsenträger bereits von dem Mythos des Verschwinden einer Kontaktlinse hinter dem Auge gehört haben.

Deshalb die Beruhigung vorab: Kontaktlinsen können nicht wirklich hinter das Auge rutschen. Was hingegen passieren kann, ist, dass die Kontaktlinse durch beispielsweise starkes Reiben der Augen, etwa bei Trockenheit oder Juckreiz, unter das Lid verschoben wird.  Ohne diese manuelle Einwirkung findet die Kontaktlinse ihren eigenen Weg aus dem Auge nur durch zufällig bedingtes Herausfallen.

Was mache ich also, wenn ich die Linse versehentlich verschoben habe?

Zuallererst heißt es Ruhe bewahren. Du solltest keinesfalls wirr in deinem Auge herumreiben oder ziehen, um alles schnellstmöglich wieder zu richten. Am besten ist es daher du stellst dich vor einen Spiegel, legst den Kopf in den Nacken und begibst dich langsam auf die Suche unter beiden Augenlidern.

Hierbei kontrollierst du das Oberlid, indem du deinen Blick soweit wie möglich nach unten schleifen lässt und das Oberlid soweit wie möglich nach oben schiebst, um die Sicht freizulegen. Für das Unterlid machst du es genau andersherum. Den Blick nach oben schleifen lassen und das Unterlid herunterziehen.

Ist die Kontaktlinse gefunden, ertaste sie vorsichtig mit zwei Fingerkuppen und nehme sie aus dem Auge – vorbei der Spuk!